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Es gibt Tage wie diesen heute, an denen man versucht ein echt geniales Wochenende mit lauter trailsüchtigen Enduristen noch mal kurz zusammen zufassen.

Im Grunde ist das mit wenigen Worten erledigt: Leider geil!

Wenn das Event vorbei ist, fragt man sich aber auch immer wieder …. Wo ist die Zeit hin.

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Alles beginnt am Mittwoch damit, die Rucksäcke mit Kabelbindern, Flatterband und Schildern voll zustopfen und mit einer Karte in der Hand sich auf den Weg zu machen. Alle paar Meter bleibt man stehen, tackert hier ein Schild an, bindet hier und da Richtungspfeile fest und flattert kilometerlang die Trails ab und weiter geht’s … bis zum nächsten Zwischenstop.

An den Tagen, an denen dann die Teilnehmer ins Spiel kommen wird das Ganze noch mal im Tiefflug geprüft, Stehen die Streckenposten an ihren Plätzen, ist alles noch richtig beflattert und beschildert, sind die Start- und Zieltafeln am richtigen Ort und eingeschaltet.

Ab jetzt heißt es warten und hoffen, dass einer der Starter Kaffee und Kuchen mitbringt, oder gar ein kühles Bier … aber nein, auch dieses Jahr nix … nur Staub und viele Fragen zur Strecke haben sie im Gepäck … das aber löscht keinen Durst … nein, tut es nicht …

An seinem Gate verbringt man so dann gut 5-6 Stunden, bis die letzten Starter durch sind … diese Stage nennt man auch Durststrecke!

Einige können es kaum erwarten in die gezeitete Sektion zu starten, andere sind zögerlich … einige muss man auch mit etwas Nachdruck auf die Reise schicken …

Das klingt jetzt ein wenig nach mimimi und jammern … nein, ist es nicht! Denn wer hat schon die Möglichkeit 358 Leute auf eine Reise um die beste Zeit zu schicken, ohne dabei selber in Hektik zu sein …

Am Gate ergeben sich immer wieder nette kurze Gespräche, man lernt dabei viel über die Menschen und was sie antreibt hier zu sein. Das ist unbezahlbar! Und so ein entspanntes Teilnehmerfeld wie dieses Jahr, macht die Sache endgültig rund.

Wenn die Sektion abgeschlossen ist, freut man sich auf das Festivalgelände, einen Liegestuhl, was zu Essen und ein kühles Bier … aber vorher muss der ganze Kram, den man die Tage davor auf den Trails verteilt hat wieder ab … Schilder, Flatterband und Fangzäune müssen zurückgebaut und mitgenommen werden … erst dann ist Feierabend.

In diesem Sinne: Happy Trails und bis bald!

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